• In diesen Wochen haben wir verkürzte Öffnungszeiten.
  • Bestellen Sie doch bitte auch online.

Pigmente in Farben mischen

Bei der Gestaltung des Wohnumfeldes kann man auf Farben nicht verzichten. Deshalb möchte ich Ihnen behilflich sein, wenn Sie Pigmente in die ausgesuchte Farbe oder das bevorzugte Bindemittel einrühren wollen - eigentlich ganz einfach. Aber ein paar Dinge sind dabei schon zu beachten. Ich schreibe einfach mal auf, was mir hierzu Grundsätzliches durch den Kopf geht:

Trockene Kalkfarbe wird mit Rot gemischt(1)Trockene Kalkfarbe wird mit Rot gemischt(1)

*Pulverpigmente, sofern sie aus dem Erdreich abgebaut oder in Fabriken aus mineralischen Gefügen hergestellt werden, muß man sich als winzig kleine Steinchen vorstellen (natürlich ohne Zugaben von Kunststoffen). Diese lösen sich in unseren Substanzen nicht auf, sondern werden beim Verrühren von den jeweiligen Farben/Bindemitteln umspült. Gelingt dies unvollständig, verklumpen sie. Die Auflösung geschieht dann eventuell beim Streichen auf der Wand. Die Klümpchen "explodieren" wie kleine Vulkane, der Anstrich wird fleckig.

*Pigmente haben unterschiedliche Korngrößen und unterschiedliche Dichte. Deshalb brauchen wir auch unterschiedlich viel flüssige Substanz, sprich Farbe/Bindemittel, um die Pigmente umhüllen und verteilen zu können.

*Die Substanzen, in die wir Pigmente einmischen, können von ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften auch sehr unterschiedlich sein. Es gibt Öle, Ölharzverkochungen, wässrige Substanzen wie Kalk- und Kreidefarben, aber auch dicke Dispersionen wie Kunstharzfarben aus der Petrochemie (im Baumarkt) und Emulsionen, die z.B. aus Fett und Wasser bestehen. Pulverpigmente verhalten sich in all den Substanzen unterschiedlich.

*Kalk- und Silikatfarben oder Kalkputze sind in der Regel hoch alkalisch. So müssen die Pigmente auch für diese Bindemittel geeignet sein. Einschränkungen kann es darüber hinaus in Silikatfarben und hydraulischen Kalk- und Kalkdekorputzen geben.

Ich werde deshalb in der folgenden Anleitung auch entsprechend differenzieren.

Sumpfkalkfarbe wird pigmentiert(2)Sumpfkalkfarbe wird pigmentiert(2)

1.Sumpfkalkfarben und flüssige Kalkkaseinfarben:
Die Pigmente werden gut in Wasser eingesumpft. Bei sehr feinen Pulvern wie z.B. Rebschwarz kann man sich das Mischen mit etwas Geschirrspülmittel oder techn. Alkohol (Netzmittel) erleichtern. Das Wasser darf etwas über dem Brei stehen. Wenn die Pigmente klumpenfrei verteilt sind, kann man den Brei mittels Quirl in die Sumpfkalkfarbe einrühren. Danach die Farbe vielleicht ein Viertelstunde stehen lassen und anschließend nochmals rühren - fertig.

2.pulvrige Kalkkasein-, Lehm- und Kreideleimfarben
Bei diesen Farben gibt es zwei Wege. Entweder man besorgt sich einen Eimer mit Deckel, bohrt ein Loch in diesen, steckt den Rührquirl durch und mischt die Trockenfarbe mit den Trockenpigmenten. Anschließend wird der Pulvermix nach den Vorgaben der jeweiligen Farbe in Wasser eingerührt. Der zweite Weg beginnt wie bei 1. Dann wird die Trockenfarbe nach Rezept ins Wasser gerührt und später mit dem Pigmentbrei vereint.

3.Silikatfarben
Das Bindemittel von Silikatfarben ist das farblose Wasserglas. Je nach Anwendung haben diese Farben auch sehr unterschiedliche Konsistenzen. Ich empfehle, entweder einen kleinen Teil der Farbe mit Wasser zu verdünnen und die vorher in Wasser eingesumpften Pigmente darin zu verrühren oder das reine Bindemittel Wasserglas (auch als Fixativ bekannt) in reichlich Wasser verdünnt (mindestens 1:3) zum einrühren der Pigmente zu nutzen.
Anschließend wird das farbige Konzentrat in die Silikatfarbe gegeben und kräftig verrührt. Auch hier kann ein zweites Verrühren nach einer viertelstündigen Pause nicht schaden.

Sumpfkalkfarbe wird pigmentiert(3)Sumpfkalkfarbe wird pigmentiert(3)

4.Naturharzfarben, Naturdispersionsfarben
Naturharzfarben und Naturdispersionsfarben gehören zu den dickflüssigen bis zähen Farben. Sie sind nicht so einfach abzutönen. Meist bieten die Hersteller maschinell gefertigte Farbkonzentrate an. Wer trotzdem Lust auf den eigenen Farbton mit Pulverpigmenten hat, kann folgendes tun: Man nehme die zur Farbe passende Grundierung, verdünne sie auch mindestens 1:2 mit Wasser und streue unter ständigem Rühren die Pigmente ein. Alternativ geht auch ein stark mit Wasser verdünnter Teil der Farbe zum Ansetzen des Farbkonzentrates. Anschließend wird der Farbbrei sehr sorgsam und geduldig in die Farbe eingearbeitet. Mitunter ist es besser dies am Vortag der Renovierung zu tun. Dann verteilt sich der Farbbrei bei nochmaligen Quirlen deutlich besser.

5.Baumarkt/Dispersionsfarben
Da Kunststoffdispersionsfarben eine ähnliche Konsistenz besitzen wie Naturharzfarben, orientieren Sie sich bitte an 4.

6.Tempera/Eitemperafarben
"Eine Tempera (von lat. temperare „mischen“, „mäßigen“) ist eine Malfarbe, deren Pigmente mit einem Bindemittel aus einer Wasser-Öl-Emulsion gebunden werden. Als wässrigen Anteil der Emulsion können Temperafarben auch Leime enthalten." Wikipedia
Bei uns im Geschäft bzw. im Onlineshop erhalten Sie zwei Varianten von Eitemperafarben (Ägglin und Ovolin) und im Grundierleim eine Kaseintempera. Beim Abtönen der Tempera gehen Sie genauso vor, wie beim Einfärben von Naturhazfarben. Es wird die wasserverdünnte Farbe oder das entsprechende wasserverdünnte Bindemittel mit den Pigmente zum Farbkonzentrat angesetzt und bestens verrührt. Als aufmerksamer Leser wissen Sie nun schon alles weitere.

Grüne Pigmente in Leinöl gemischt(1)Grüne Pigmente in Leinöl gemischt(1)

7.Öle, Hartöle (Ölharzverkochungen), Wachsöle und Wachs
All unsere Öle, Wachse, Harze und ihre Mischungen in flüssiger Form können problemlos unsere Pigmente aufnehmen und beim Trocknen fest einbinden. Erwärmt man diese Bindemittel (ca. bis 60° C im Wasserbad), wird das Einrühren oder farbige Anteigen noch erleichtert. Nun kommt das ABER: So wie die Bindemittel unterschiedliche Viskositäten besitzen, so haben auch die Pigmente unterschiedliche Oberflächenstrukturen bzw. -größen. Deshalb ist jede Farbe unterschiedlich intensiv. Man muß also probieren, was und wieviel geht und beurteilen, ob es einem gefällt. Proben sollten auf Reststücken des gleichen Werkstoffs angelegt werden, den man dann auch zu streichen wünscht. Als grobe Faustformel lässt sich merken: 100 g Pigment auf 1 l Öl/Harzöl/Wachs geht so gut wie immer!

8.Ölfarben
Hier ist Vorsicht geboten. Fertige Ölfarben sind in der Regel homogene Substanzen, die werkseitig mit maschineller Hilfe gemischt, verrieben und eingestellt werden. Jubelt man ihnen selbst noch etwas trockenes Pulver unter, kann das innere Gleichgewicht gestört werden. Nun gibt es natürlich auch dabei Toleranzen. Wann diese überschritten werden, vermag ich Ihnen nicht zu sagen. Kleine Veränderung zwischen 30g und 50g pro Liter Farbe wird uns vielleicht noch verziehen. Bei manchen Pigmenten entstehen ganz schnell unregelmäßige Oberflächenbilder, schwankende Glanzgrade. Deshalb sollten nur geübte Geister sich der Beimengung von Trockenpigmenten in Ölfarben widmen.

9.Kalk- und Lehmputze
Sofern diese Putze Weiss oder Naturweiss sind, kann man das Eintönen mit Pigmenten ähnlich betrachten, wie das Einfärben von puövrigen Lehm- und Kalkfarben (siehe 2.). Natürlich benötigt man bei diesen Materialien deutlich mehr Pigmente, werden Putze doch dicker aufgetragen als Farben. Prozentual bleibt aberr alles beim Alten. Die Bindekraft des Putzmörtels solle nicht überschritten werden. Hochwertige Kalk- und Lehmputze können gut 10-15% Pigmentpulver vertragen und fest einbinden.
Wer graue, natürlich hydraulische Kalkputze, braune Lehmputze oder grauen Zementmörtel einfärben möchte, sollte unbedingt trockene Mischproben herstellen und vielleicht aufputzen.

10.Wandlasurbinder, Wachsseife und Olivenölseifenpaste
Zum Lasieren von weißen Wänden oder verdichteten Kalkoberflächen kann man Wandlasurbinder, Wachsseife und Olivenölseifenpaste mit Pigmenten einfärben. Das Prozedere ist natürlich vom jeweiligen Bindemittel und dessen Zustand bzw. dessen Anwendung bestimmt. Hierzu finden Sie die nötigen Hinweise direkt als Merkblatt beim jeweiligen Produkt.

Bei der Gestaltung des Wohnumfeldes kann man auf Farben nicht verzichten. Deshalb möchte ich Ihnen behilflich sein, wenn Sie Pigmente in die ausgesuchte Farbe oder das bevorzugte Bindemittel... mehr erfahren »
Fenster schließen
Pigmente in Farben mischen

Bei der Gestaltung des Wohnumfeldes kann man auf Farben nicht verzichten. Deshalb möchte ich Ihnen behilflich sein, wenn Sie Pigmente in die ausgesuchte Farbe oder das bevorzugte Bindemittel einrühren wollen - eigentlich ganz einfach. Aber ein paar Dinge sind dabei schon zu beachten. Ich schreibe einfach mal auf, was mir hierzu Grundsätzliches durch den Kopf geht:

Trockene Kalkfarbe wird mit Rot gemischt(1)Trockene Kalkfarbe wird mit Rot gemischt(1)

*Pulverpigmente, sofern sie aus dem Erdreich abgebaut oder in Fabriken aus mineralischen Gefügen hergestellt werden, muß man sich als winzig kleine Steinchen vorstellen (natürlich ohne Zugaben von Kunststoffen). Diese lösen sich in unseren Substanzen nicht auf, sondern werden beim Verrühren von den jeweiligen Farben/Bindemitteln umspült. Gelingt dies unvollständig, verklumpen sie. Die Auflösung geschieht dann eventuell beim Streichen auf der Wand. Die Klümpchen "explodieren" wie kleine Vulkane, der Anstrich wird fleckig.

*Pigmente haben unterschiedliche Korngrößen und unterschiedliche Dichte. Deshalb brauchen wir auch unterschiedlich viel flüssige Substanz, sprich Farbe/Bindemittel, um die Pigmente umhüllen und verteilen zu können.

*Die Substanzen, in die wir Pigmente einmischen, können von ihren chemischen und physikalischen Eigenschaften auch sehr unterschiedlich sein. Es gibt Öle, Ölharzverkochungen, wässrige Substanzen wie Kalk- und Kreidefarben, aber auch dicke Dispersionen wie Kunstharzfarben aus der Petrochemie (im Baumarkt) und Emulsionen, die z.B. aus Fett und Wasser bestehen. Pulverpigmente verhalten sich in all den Substanzen unterschiedlich.

*Kalk- und Silikatfarben oder Kalkputze sind in der Regel hoch alkalisch. So müssen die Pigmente auch für diese Bindemittel geeignet sein. Einschränkungen kann es darüber hinaus in Silikatfarben und hydraulischen Kalk- und Kalkdekorputzen geben.

Ich werde deshalb in der folgenden Anleitung auch entsprechend differenzieren.

Sumpfkalkfarbe wird pigmentiert(2)Sumpfkalkfarbe wird pigmentiert(2)

1.Sumpfkalkfarben und flüssige Kalkkaseinfarben:
Die Pigmente werden gut in Wasser eingesumpft. Bei sehr feinen Pulvern wie z.B. Rebschwarz kann man sich das Mischen mit etwas Geschirrspülmittel oder techn. Alkohol (Netzmittel) erleichtern. Das Wasser darf etwas über dem Brei stehen. Wenn die Pigmente klumpenfrei verteilt sind, kann man den Brei mittels Quirl in die Sumpfkalkfarbe einrühren. Danach die Farbe vielleicht ein Viertelstunde stehen lassen und anschließend nochmals rühren - fertig.

2.pulvrige Kalkkasein-, Lehm- und Kreideleimfarben
Bei diesen Farben gibt es zwei Wege. Entweder man besorgt sich einen Eimer mit Deckel, bohrt ein Loch in diesen, steckt den Rührquirl durch und mischt die Trockenfarbe mit den Trockenpigmenten. Anschließend wird der Pulvermix nach den Vorgaben der jeweiligen Farbe in Wasser eingerührt. Der zweite Weg beginnt wie bei 1. Dann wird die Trockenfarbe nach Rezept ins Wasser gerührt und später mit dem Pigmentbrei vereint.

3.Silikatfarben
Das Bindemittel von Silikatfarben ist das farblose Wasserglas. Je nach Anwendung haben diese Farben auch sehr unterschiedliche Konsistenzen. Ich empfehle, entweder einen kleinen Teil der Farbe mit Wasser zu verdünnen und die vorher in Wasser eingesumpften Pigmente darin zu verrühren oder das reine Bindemittel Wasserglas (auch als Fixativ bekannt) in reichlich Wasser verdünnt (mindestens 1:3) zum einrühren der Pigmente zu nutzen.
Anschließend wird das farbige Konzentrat in die Silikatfarbe gegeben und kräftig verrührt. Auch hier kann ein zweites Verrühren nach einer viertelstündigen Pause nicht schaden.

Sumpfkalkfarbe wird pigmentiert(3)Sumpfkalkfarbe wird pigmentiert(3)

4.Naturharzfarben, Naturdispersionsfarben
Naturharzfarben und Naturdispersionsfarben gehören zu den dickflüssigen bis zähen Farben. Sie sind nicht so einfach abzutönen. Meist bieten die Hersteller maschinell gefertigte Farbkonzentrate an. Wer trotzdem Lust auf den eigenen Farbton mit Pulverpigmenten hat, kann folgendes tun: Man nehme die zur Farbe passende Grundierung, verdünne sie auch mindestens 1:2 mit Wasser und streue unter ständigem Rühren die Pigmente ein. Alternativ geht auch ein stark mit Wasser verdünnter Teil der Farbe zum Ansetzen des Farbkonzentrates. Anschließend wird der Farbbrei sehr sorgsam und geduldig in die Farbe eingearbeitet. Mitunter ist es besser dies am Vortag der Renovierung zu tun. Dann verteilt sich der Farbbrei bei nochmaligen Quirlen deutlich besser.

5.Baumarkt/Dispersionsfarben
Da Kunststoffdispersionsfarben eine ähnliche Konsistenz besitzen wie Naturharzfarben, orientieren Sie sich bitte an 4.

6.Tempera/Eitemperafarben
"Eine Tempera (von lat. temperare „mischen“, „mäßigen“) ist eine Malfarbe, deren Pigmente mit einem Bindemittel aus einer Wasser-Öl-Emulsion gebunden werden. Als wässrigen Anteil der Emulsion können Temperafarben auch Leime enthalten." Wikipedia
Bei uns im Geschäft bzw. im Onlineshop erhalten Sie zwei Varianten von Eitemperafarben (Ägglin und Ovolin) und im Grundierleim eine Kaseintempera. Beim Abtönen der Tempera gehen Sie genauso vor, wie beim Einfärben von Naturhazfarben. Es wird die wasserverdünnte Farbe oder das entsprechende wasserverdünnte Bindemittel mit den Pigmente zum Farbkonzentrat angesetzt und bestens verrührt. Als aufmerksamer Leser wissen Sie nun schon alles weitere.

Grüne Pigmente in Leinöl gemischt(1)Grüne Pigmente in Leinöl gemischt(1)

7.Öle, Hartöle (Ölharzverkochungen), Wachsöle und Wachs
All unsere Öle, Wachse, Harze und ihre Mischungen in flüssiger Form können problemlos unsere Pigmente aufnehmen und beim Trocknen fest einbinden. Erwärmt man diese Bindemittel (ca. bis 60° C im Wasserbad), wird das Einrühren oder farbige Anteigen noch erleichtert. Nun kommt das ABER: So wie die Bindemittel unterschiedliche Viskositäten besitzen, so haben auch die Pigmente unterschiedliche Oberflächenstrukturen bzw. -größen. Deshalb ist jede Farbe unterschiedlich intensiv. Man muß also probieren, was und wieviel geht und beurteilen, ob es einem gefällt. Proben sollten auf Reststücken des gleichen Werkstoffs angelegt werden, den man dann auch zu streichen wünscht. Als grobe Faustformel lässt sich merken: 100 g Pigment auf 1 l Öl/Harzöl/Wachs geht so gut wie immer!

8.Ölfarben
Hier ist Vorsicht geboten. Fertige Ölfarben sind in der Regel homogene Substanzen, die werkseitig mit maschineller Hilfe gemischt, verrieben und eingestellt werden. Jubelt man ihnen selbst noch etwas trockenes Pulver unter, kann das innere Gleichgewicht gestört werden. Nun gibt es natürlich auch dabei Toleranzen. Wann diese überschritten werden, vermag ich Ihnen nicht zu sagen. Kleine Veränderung zwischen 30g und 50g pro Liter Farbe wird uns vielleicht noch verziehen. Bei manchen Pigmenten entstehen ganz schnell unregelmäßige Oberflächenbilder, schwankende Glanzgrade. Deshalb sollten nur geübte Geister sich der Beimengung von Trockenpigmenten in Ölfarben widmen.

9.Kalk- und Lehmputze
Sofern diese Putze Weiss oder Naturweiss sind, kann man das Eintönen mit Pigmenten ähnlich betrachten, wie das Einfärben von puövrigen Lehm- und Kalkfarben (siehe 2.). Natürlich benötigt man bei diesen Materialien deutlich mehr Pigmente, werden Putze doch dicker aufgetragen als Farben. Prozentual bleibt aberr alles beim Alten. Die Bindekraft des Putzmörtels solle nicht überschritten werden. Hochwertige Kalk- und Lehmputze können gut 10-15% Pigmentpulver vertragen und fest einbinden.
Wer graue, natürlich hydraulische Kalkputze, braune Lehmputze oder grauen Zementmörtel einfärben möchte, sollte unbedingt trockene Mischproben herstellen und vielleicht aufputzen.

10.Wandlasurbinder, Wachsseife und Olivenölseifenpaste
Zum Lasieren von weißen Wänden oder verdichteten Kalkoberflächen kann man Wandlasurbinder, Wachsseife und Olivenölseifenpaste mit Pigmenten einfärben. Das Prozedere ist natürlich vom jeweiligen Bindemittel und dessen Zustand bzw. dessen Anwendung bestimmt. Hierzu finden Sie die nötigen Hinweise direkt als Merkblatt beim jeweiligen Produkt.

Filter schließen
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!